Lesungen und Messen


 Besuch der Buchmesse in Leipzig



 
Samstag den 25.3.17 haben wir uns gedacht, wir könnten doch mal für einen Tag auf die Leipziger Buchmesse fahren, sind ja nur 469 km einfache Strecke.... Es war sehr aufregend, die Kinder kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie trafen Tanya Stewner live, deren 3. Band von Alea Aquarius wir gerade lesen und dann als wir uns von Corinna Schmitz mit der My Style: Pepa verabschieden wollten, fiel uns auf: wir haben ja gar fast kein Foto gemacht!
Aber das Pepa Team, vom Band 2 der Your Style Serie aus dem Oetinger 34 Verlag stand uns dann doch bereitwillig für ein Foto zur Verfügung: Von links nach rechts: Autorin Ariane Schwörer, Illustratorin Joanna Hegemann, und Buchpatin Britta Sabbag, die in der Geschichte die Buchbloggerin Wolke verfasst und daher ein Wolkengeschenkpaket in den Händen hält.
Naja, vom Lovelybooks Lesertreffen mit Anne Freytag gibts dann auch noch Bilder aus der Ferne... (links sieht man die Autorin Anne Freytag, rechts Tina vom Lovelybooks-Team)  von dem Entstehen ihres aktuellen Jugendromans "Den Mund voll ungesagter Dinge", der Eigenwilligkeit ihrer Romanhelden, die selbst bestimmen wollen, wer und was sie sind und wie die Musik ihr beim Hineinfühlen in die richtige Schreibstimmung hilft. Bisweilen dauert die Suche nach der richtigen Musik länger, als das Schreiben der jeweiligen Szene. Daher: die Playlist im Klappcover ist auf jeden Fall des Anhörens wert!

 
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Szenisch-kulinarische Lesung mit Maria W. Peter auf der Festung am Rhein





                                                  Um das Lesewochenende abzurunden, wollte ich mich heute mit Susanne Degenhardt und Sonja Wagner auf der Festungehrenbreitstein zur szenischen Lesung aus Maria W. Peters neuem Roman Die Festung am Rhein treffen. Leider hat ein Stau auf der A3 Susanne die Ankunft in Koblenz verwehrt, aber Sonja hatte Glück und hat es geschafft ihr Geburtstagsgeschenk von der Autorin zu genießen. Wie Ihr sehen könnt, wurde Maria W. Peter für uns die Preussische Artillerie auferstehen lassen und an der spannensten Stelle die Lesung beendet. Kein Wunder, daß sich die Romane, des aktuell vergriffenen Buches, verkauften wie warme Semmel. Die Buchhandlung Reuffels, die die Lesung mitorganisiert hat, hatte sich rechtzeitig eingedeckt und so konnten wir mit Maria W. Peter noch etwas plaudern, während Sonjas Buch signiert wurde (mich hatte sie ja schon mit einem signierten Exemplar überrascht). Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem leckeren preußischen Garnisons-Eintopf.
Die Festung Ehrenbreitstein eröffnet heute Ihre Veranstaltungsreihe zur 200 Jahr-Feier. Da hat die Sonne nur so gelacht und mit uns um die Wette gestrahlt!
 

       







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Autorenlesung in Andernach - mörderisches Bonn


Mörderisches Bonn – Das Bonner Umland ist nicht so tödlich, aber auch hier wird gelesen!
Am 16.3.17 gab es die Premierenlesung von Mörderisches Bonn von und mit Andreas J. Schulte in der Buchhandlung Anker Buch in Andernach.
Vielleicht die letzte Lesung in diesen Räumlichkeiten, ehe Anker Buch am 1.7.17 in der Oberwallstraße als Buchcafé, also Buchhandlung mit Café (sogar mit single origin, fair gehandelten in Daun geröstetem Kaffee aus einer Ernte, die es sonst nirgendwo gibt) wieder eröffnet. Insofern wird die nächste Autorenlesung noch etwas auf sich warten lassen, ein Grund mehr, diese umso mehr zu genießen.
Es fing schon mal wieder lecker an, mit hiesigen Broten, und Aufschnittplatte zu Eifelquelle und Devon Schiefer Riesling. Aha, wer das Buch kennt, kann sich schon denken, welche Geschichte wohl zu dieser Lesung gewählt wurde.
So startete Andreas J. Schulte erst mal mit „Werben oder Sterben“, pointiert gelesen und mit den Lachern auf seiner Seite (nein, ich wurde nicht zu diesem Bericht gezwungen, mir droht kein Unheil, sollte ich hier keine Werbung für das Buch machen….., oder für die Buchhandlung, oder den Kaffee, oder oder….). Es geht in diesem Kurzkrimi schlichtweg um eine mörderische Darstellerin eines Werbefilms für die Park in und um Bonn. Das ist schon ein hartes Schicksal, da sollte man sich die Mitarbeiter am Set auch wirklich im Zweifel  reduzieren können, sollte man gerade das richtige Mittelchen oder Pülverchen zur Hand haben.
Mit „Marga, wir müssen nach Bonn“ verschlug es die sich amüsierenden Zuhörer von Gelsenkirchen mit der Büdchenbesitzerin Marga mit ihrem unerträglichen pensionierten Gatten Wolfgang zum Kulturtripp in die Bonner Museen. Staunend lernten wie die von Marga kreierte Auszeichnung für verdiente Postmitarbeiter „das goldene Posthorn“ kennen und bewunderten die Dame am Empfang des Hauses der Geschichte, die selbst dem tobenden Wolfgang gegenüber die Ruhe bewahrte.
Da für das kommende Wochenende Regen angesagt ist, ist das Haus der Geschichte vielleicht für die nächsten Tage ein schöner Ort mit leckerem Café, den miesepetrigen Wolfgang trifft dort keiner mehr, versprochen, dafür hat Marga schon gesorgt.
Nach einer kurzen Pause kam dann der Krimi zum Wein. Privatermittler Devon Schiefer durfte den Mord an einem Bonner Jungjuristen aufklären, wo zu es ihn in das Siebengebirge verschlug. Tja, wer hätte wohl gedacht, daß Devons Vater Geologe und Liebhaber von Moselriesling war? Auch sehr vergnüglich mit Augenzwinkern und vielleicht demnächst als eigener Romanheld. Wer weiß?  Noch sind es ungelegte Eier, ob es von Devon Schiefer auch mal mehr als nur einen Kurzkrimi geben wird.
Bis dahin wünsche ich viel Spaß mit den übrigen Kurzkrimis aus Mörderisches Bonn.
Johanna, Meike und ich hatten jedenfalls viel Spaß mit den kurzweiligen Krimis, welche wirklich unterhaltsam gelesen wurde. Da blieb niemand ernst!

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